Wiederaufnahme der Gottesdienste in der Evangelischen Kirchengemeinde in Kaarst ab dem 10. Mai 2020 – revidiert 24. Oktober 2020

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Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde in Kaarst hat in seiner Video-Konferenz am 20. April beschlossen, dass unter Voraussetzung der rechtlichen Möglichkeit ab dem 10. Mai wieder öffentliche Gottesdienste in allen Predigtstätten der Gemeinde stattfinden sollen.


Hygieneschutzkonzept für Gottesdienste und kirchliche Arbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde in Kaarst ab dem 22.09.2020

Die Gottesdienste, die in der Evangelischen Kirchengemeinde in Kaarst gefeiert werden, orientieren sich an den neuen Anforderungen an Hygiene- und Abstandsregeln, wie sie aus anderen öffentlichen Bereichen bekannt sind.

Vor dem jeweiligen Gottesdienst (auch Trauungen oder Trauerfeiern) wird der Einlass in die Kirchen durch Küster*in und weitere ehrenamtliche Helfer*innen („Ordner“) geregelt. Im Außenbereich informiert ein Aufsteller über die wichtigsten Regeln:

  • Das Einhalten des Sicherheitsabstands (1,5 Meter) bleibt gewahrt.
  • Alle Teilnehmenden registrieren sich vor Eintritt in die Gottesdienststätte auf einem Einzelformular bzw. auf einer Liste namentlich mit Adresse und Telefonnummer zur etwaigen Rückverfolgung von Infektionsketten. Diese Listen werden 4 Wochen lang verschlossen aufbewahrt und anschließend vernichtet.
  • Desinfektionsmittelspender stehen im Eingangsbereich der Kirchen zur Verfügung.
  • Beim Betreten und Verlassen der Kirche soll ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden (auch Alltagsmasken, Schals oder Tücher sind zulässig). Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 tragen die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher in Kirchen eine Mund-Nase-Bedeckung auch am Sitzplatz. Ausgenommen davon sind alle an der Liturgie des Gottesdienstes Beteiligten (Pfarrerinnen/Pfarrer, Prädikantinnen/Prädikanten, und Lektorinnen/Lektoren sowie Musikerinnen/Musiker und Chor- und Solosängerinnen bzw. -sänger).
  • Der Sitzplatz in der Kirche wird zugewiesen, Personen, die in einem Hausstand zusammenleben, dürfen beieinandersitzen.
  • Im Gottesdienst wird weiterhin auf Gemeindegesang verzichtet, solistischer Gesang ist erlaubt.
  • Es gibt keine Voranmeldung – die Küsterinnen bzw. Helferinnen achten darauf, dass die maximal zulässige Zahl der Gottesdienstbesucher*innen nicht überschritten wird und sind gegebenenfalls befugt, Personen abzuweisen.
  • Der Ausgang erfolgt geordnet nach jeweiliger Beschilderung bzw. Anweisung.
  • Die Kollekte wird am Ausgang in einen Korb gelegt und anschließend geteilt in Klingelbeutel und Ausgangskollekte.

Die Umstände erfordern es, die Gottesdienste liturgisch anders zu gestalten.:

  • Taufen dürfen im Gottesdienst stattfinden, bei Bedarf werden Taufen aber auch vor bzw. nach dem regulären Gottesdienst vollzogen. Bei Anmeldung wird die Zahl der Taufgäste erfasst – Taufgesellschaften sitzen zusammen.
  • Wird in Gottesdiensten die Einhaltung des Mindestabstandes unterschritten, um die erlaubte Auslastung der Kirche zu 75% zu nutzen, so ist ein Sitzplan anzufertigen, der die sonst übliche Registrierung ergänzt. In diesen Gottesdiensten wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.
  • Ab September soll wieder regelmäßig Abendmahl gefeiert werden, allerdings unter den Umständen angepassten Bedingungen:
    – Die Abstände zwischen den Teilnehmenden sollen größer sein.
    – Die Austeilenden müssen die Hygiene-Auflagen beachten.
    – Das Brot wird auf Distanz von einer Person auf einem Teller angereicht.
    – Wein bzw. Traubensaft werden ausschließlich als Einzelkelch ausgegeben.
    – Der Friedensgruß soll ohne Händereichen erfolgen.
  • Ein Kirchencafé im Anschluss an den Gottesdienst kann unter folgenden Bedingungen wieder stattfinden:
    – Die Teilnehmenden nehmen einen festen Sitzplatz ein und tragen sich an der Tischliste mit Namen, Adresse und Telefonnummer ein.
    – Die Getränke werden von maximal zwei Personen ausgeteilt, es gibt keine Selbstbedienung.

Für Open-Air-Gottesdienste gelten die gleichen Regeln, Gemeindegesang ist aber erlaubt.

Konfirmandenarbeit, Gremien- und Ausschusssitzungen sowie Teamtreffen im Rahmen der Gemeindearbeit dürfen unter Beachtung der aktuell gültigen Regelungen stattfinden (Abstand – Hygiene – Alltagsmasken).

Die Überlassung von Gemeinderäumen zur Nutzung im Rahmen von Amtshandlungen (Taufen, Konfirmationen, Beerdigungen) ist erlaubt, die Reinigung wird laut Nutzungsvertrag von den Nutzern erbracht (Kaution!). Die Küster*innen achten auf die Einhaltung des Vertrages. Weitere Anfragen zur Nutzung werden individuell geklärt.