Wiederaufnahme der Gottesdienste in der Evangelischen Kirchengemeinde in Kaarst ab dem 10. Mai 2020 – revidiert 7. Dezember 2020

  • von

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde in Kaarst hat in seiner Video-Konferenz am 20. April beschlossen, dass unter Voraussetzung der rechtlichen Möglichkeit ab dem 10. Mai wieder öffentliche Gottesdienste in allen Predigtstätten der Gemeinde stattfinden sollen.


Hygieneschutzkonzept für Gottesdienste und kirchliche Arbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde in Kaarst ab dem 07.12.2020

Die Gottesdienste, die in der Evangelischen Kirchengemeinde in Kaarst gefeiert werden, orientieren sich an den aktuellen Anforderungen der Corona-Schutzverordnung.

Vor dem jeweiligen Gottesdienst (auch Trauungen oder Trauerfeiern) wird der Einlass in die Kirchen durch Küster*in und weitere ehrenamtliche Helfer*innen („Ordner“) geregelt. Im Außenbereich informiert ein Aufsteller über die wichtigsten Regeln:

  • Das Einhalten des Sicherheitsabstands (1,5 Meter) bleibt gewahrt.
  • Desinfektionsmittelspender stehen im Eingangsbereich der Kirchen zur Verfügung.
  • Der Sitzplatz in der Kirche wird zugewiesen, Personen, die in häuslicher Gemeinschaft leben, können beieinandersitzen.
  • Beim Betreten und Verlassen der Kirche sowie während des gesamten Gottesdienstes soll ein Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden (auch Alltagsmasken sind zulässig).
  • An der Liturgie Beteiligte dürfen zum Sprechen die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen.
  • Alle Teilnehmenden tragen sich an ihrem Sitzplatz auf einem Einzelformular namentlich mit Adresse und Telefonnummer zur etwaigen Rückverfolgung von Infektionsketten ein. Das Formular bleibt nach dem Gottesdienst am Platz liegen, damit anschließend ein Sitzplan erstellt werden kann. Der Sitzplan und die Einzelformulare werden für 4 Wochen in einem verschlossenen Umschlag aufbewahrt und anschließend vernichtet.
  • Im Gottesdienst wird auf Gemeindegesang verzichtet, solistischer Gesang / Ensemblemusik ist unter Schutzvorkehrungen erlaubt.
  • Die Küster*innen bzw. Helfer*innen achten darauf, dass die maximal zulässige Zahl der Gottesdienstbesucher*innen nicht überschritten wird. Sie sind gegebenenfalls befugt, Personen abzuweisen.
  • Für besondere Gottesdienste, zu denen eine größere Zahl an Besucher*innen erwartet wird, kann eine Voranmeldung erforderlich sein.
  • Der Ausgang erfolgt geordnet nach jeweiliger Beschilderung bzw. Anweisung.
  • Die Kollekte wird nur einmal am Ausgang gesammelt und anschließend geteilt in Klingelbeutel und Ausgangskollekte.

Die Umstände erfordern es, die Gottesdienste liturgisch anders zu gestalten.:

  • Taufen dürfen im Gottesdienst stattfinden, bei Bedarf werden Taufen aber auch vor bzw. nach dem regulären Gottesdienst vollzogen. Bei Anmeldung wird die Zahl der Taufgäste erfasst – Taufgesellschaften sitzen zusammen.
  • Abendmahl darf unter angepassten Bedingungen gefeiert werden:
    – Die Abstände zwischen den Teilnehmenden betragen 1,5 m.
    – Die Austeilenden müssen die Hygiene-Auflagen beachten.
    – Das Brot wird auf Distanz von einer Person auf einem Teller angereicht.
    – Wein bzw. Traubensaft werden ausschließlich als Einzelkelch ausgegeben.
    – Der Friedensgruß erfolgt ohne Händereichen.
  • Für Open-Air-Gottesdienste gelten die gleichen Regeln. Hier reicht die einfache Rückverfolgbarkeit durch Namen, Adresse und Telefonnummer anhand von Listen. Gemeindegesang ist bei Einhaltung eines Abstandes von 2 Metern und mit Mund-Nasen-Bedeckung draußen erlaubt.

Konfirmandenarbeit, Gremien- und Ausschusssitzungen sowie Teamtreffen im Rahmen der Gemeindearbeit dürfen unter Beachtung der aktuell gültigen Regelungen stattfinden (Abstand – Hygiene – Alltagsmasken).

Die Überlassung von Gemeinderäumen zur Nutzung im Rahmen von Amtshandlungen (Taufen, Konfirmationen, Beerdigungen) ist erlaubt, die Reinigung wird laut Nutzungsvertrag von den Nutzern erbracht (Kaution!). Die Küster*innen achten auf die Einhaltung des Vertrages. Weitere Anfragen zur Nutzung werden individuell geklärt.