Die Struktur unserer Gemeinde

Pfarrbezirke der evangelischen Kirchengemeinde in Kaarst

Seit der Fusion im Jahr 2011 ist das Gebiet der Evangelischen Kirchengemeinde in Kaarst deckungsgleich mit den kommunalen Grenzen der Stadt Kaarst. Eine Stadt – fünf Stadtteile – drei Seelsorgebezirke. Aufgrund der ungleichen Größe der Stadtteile musste die Bezirkseinteilung zum Teil stadtteilübergreifend verlaufen. Derzeit hat die Gemeinde rund 9.000 Gemeindeglieder insgesamt, die Tendenz ist (u.a. demografisch, aber auch durch Austritte bedingt) leicht rückläufig. Auf der beigefügten Karte können Sie die drei aktuell gültigen Seelsorgebezirke erkennen:

Bezirk I: Kaarst (Mitte, Nord, Nord/Ost, Ost, Süd/Ost) = 3.198 Gemeindeglieder

Bezirk II: Holzbüttgen, Kaarst (West, Nord/West, Süd) = 3.134 Gemeindeglieder

Bezirk III: Büttgen, Driesch, Vorst = 2.679 Gemeindeglieder (alle Zahlen: Stand Januar 2019)

Bei der Aufteilung in die Bezirke wurde auf den eher dörflichen Charakter des 3. Bezirks Rücksicht genommen, daher die niedrigere Anzahl Gemeindeglieder.

Bei der Gemeindeversammlung am 13. Januar 2019 gab es den Wunsch, die Zahlen zugänglich gemacht zu bekommen.

Die hier angezeigte Statistik gibt die Anzahl der Gemeindeglieder, aufgeteilt nach Bezirken, in jeweils 15-Jahres-Schritten dem Alter nach sortiert wieder.

Zu erkennen ist, dass die Anzahl der Kinder (0-14 Jahre) im 2. und 3. Bezirk proportional höher liegt als im 1. Bezirk (Stichwort Neubaugebiete / Generationenwechsel im Baubestand).

Dafür ist der Anteil der über 75-Jährigen im 1. Bezirk deutlich höher als in den anderen beiden Bezirken, was u.a. an der früheren Bauphase in Kaarst (60er Jahre), aber auch an den zwei dort ansässigen Pflegeeinrichtungen für Senior*innen liegt (eine dritte Einrichtung befindet sich in Büttgen). Betrachtet man die Altersgruppe der 60- bis 74-Jährigen, verändert sich die Relation, d.h. in den kommenden Jahren wird sich die Alters-Struktur innerhalb der Kirchengemeinde voraussichtlich verändern.

Gut erkennbar ist in dieser Statistik die „Nachkriegsdelle“ bei den Geburten zwischen 1945 und 1959 sowie nachfolgend die „Babyboomer“ in den 60er Jahren.

Diese Zahlen dienen dem Presbyterium bei seinen weiteren konzeptionellen Überlegungen als Anhaltspunkt.

Annette Marianne Begemann